Alexandra Richter wurde 1981 in Schwerin geboren und lebt seit 1985 in Berlin. Seit dem Abschluss des Studiums Medienkunst. an der “Burg Giebichenstein” in Halle/Saale im Mai 2008, arbeitet sie als freie Künstlerin und Fotografin in Berlin und Barcelona. Ihre Arbeiten erstrecken sich von Zeichnungen, Malerei und Fotografie bis hin zum Film, zur Performance und zur Konzeptkunst.
Meist erforscht sie mit ihrer Arbeit Analogien und Paradoxien mit der Fotografie. Gern nimmt sie ihre eigene Welt als Aufhänger, um Fragen über die Gültigkeit und Wahrheit der Wahrnehmung zu formulieren.
Während des Studiums erhielt Alexandra Richter ein Stipendium, dass es ihr ermöglichte 9 Monate in Spanien in der Redaktion der Postdesign- und Kulturzeitschrift “D(x)I- Magazine” zu arbeiten. So konnte sie schon vor Abschluss des Studiums ihre Werke in zahlreichen nationalen- und internationalen Printmedien veröffentlichen, im Fernsehen vorstellen und an verschiedenen Orten, wie in Berlin, Barcelona und Halle/Saale, ausstellen.
In ihren Ausstellungen geht es ihr nicht nur um die Fotografien selbst, sondern um das dahinter stehende Konzept. Daher betont sie dort den Arbeitsprozess, indem sie ihn beispielsweise bewusst sichtbar macht.
Alexandra Richters starkes Interesse für die Bilderwelt zeigte sich schon im Kindesalter, indem sie ihr Umfeld unvoreingenommen erkundete und überwiegend zeichnerisch interpretierte... Sie verglich später die Bilder, die sie in ihrem Umfeld vorfand mit den Medienbildern und Fotografien aus Magazinen, welche ihr oft als Inspirationsquelle dienten und deren Ästhetik sie thematisierte.
Anfänglich „inszenierte“ sie vor allem Freunde und Verwandte. In der letzten Zeit fotografierte sie überwiegend Kollegen, Künstler und Designer, sowie deren Arbeiten. Die Beziehung zu ihren Modellen ist für die Künstlerin von großer Bedeutung.
Alexandra Richter fotografiert Augenblicke, in denen sich Zufall und Scharfsicht verbinden und das verborgene Mysterium der Wirklichkeit in seiner seltsamen Vieldeutigkeit sichtbar wird.
Die Künstlerin über ihre Arbeit
Die Fotografie ist für mich ein Medium zur Darstellung von künstlerischen Fragestellungen.
Beständig ist mein Wunsch danach „das Formlose“, identifizieren zu wollen. „Das Formlose“ selbst ist meiner Meinung nach ein Teil der menschlichen Identität. Diese ist nicht absolut, sondern hat tausende Facetten, wie auch die Fotografie. Die Funktion von Bildern liegt für mich in dem Gefühl und vor allem in der Erkenntnis.
Häufig kommt Erkenntnis durch Fragen. Fotografien stellen Fragen. Das ist absurd, denn sie antworten, indem sie fragen.
Meine Fotografien sind voller Farbe, Licht und Schatten.
Sie sind geprägt von fantasievollen Stimmungen oder Emotionen und haben einerseits die Aura von Künstlichkeit und Imagination, andererseits von Berührbarkeit und Nähe.
Ich suche und warte auf die „natürliche Pose“.
Alles kann gleichzeitig sein!
Zitate: Alexandra Richter, April 2008
Wettbewerbe/Stipendien
Toca Me, Fotowettbewerb Platz 3,
Mimic: Auststellungsausschreibung der Galería Hartmann in Bcn
„Do u love me eventhough...“ Ausstellungsausschreibung im HBC Berlin
Leonardo – Stipendium, Praktikum bei D(x)i-Magazine
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